Retinolserum gegen Falten

Heute schauen wir uns den Wirkstoff Retinol näher an – wie es sich auf die Haut auswirkt, wie es richtig anzuwenden ist und welche retinolhaltigen Produkte empfehlenswert sind.

Der Anti-Aging-Wirkstoff Retinol (Vitamin A) ist ja schon lange kein Geheimtipp mehr. Seine vielseitige Wirkung kann sich sehen lassen – sei es in der Reduktion oder Vorbeugung von Falten, in der Behandlung von zu großen Poren sowie Pigmentflecken oder der Verminderung von Aknenarben.

Viele dermatologische Studien haben bereits bestätigt, dass Retinol dazu in der Lage ist, sichtbare Anzeichen der Hautalterung zu vermindern. Durch die Verwendung eines Retinolserums oder einer retinolhaltigen Creme können die Zellen aufgefüllt, die Hornhaut verfeinert und die körpereigene Kollagenproduktion angekurbelt werden.

Wird Vitamin A über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet, kann die Haut sichtlich verschönert werden. Falten werden reduziert, Aknenarben verschwinden, große Poren und Pigmentflecken werden vermindert.

Doch selbst eine derart wirksame Anti-Aging-Substanz wie Retinol ist „nicht ohne“. Je nach Konzentration oder auch bei falscher Anwendung kann es schnell mal zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Deshalb ist es wichtig, dass wir diesen Wirkstoff aus verschiedenen Perspektiven betrachten um so herauszufinden, für wen sich die Retinol-Hautpflege lohnt und was es dabei zu beachten gibt.

 

Welche Formen von Vitamin A kommen als Inhaltsstoff am häufigsten vor?

Retinol gegen Falten

Achtung, jetzt wird es etwas chemisch! 🙂

Grundsätzlich gibt es vier unterschiedliche Retinol-Formen:

  • Retinoid, auch bekannt als Tretinoin:
    Dieser Inhaltsstoff wird aus Vitamin A gewonnen und ist in der Regel nur in verschreibungspflichtigen Produkten zu finden. Wenn es auf die Haut aufgetragen wird, wandelt es sich sofort in Retinol-Säure um. Außerdem bindet es sich an die Rezeptoren und aktiviert den Prozess der Zellalterung der Haut. Renommierte Marken dafür sind Retin A, Retin-A Micro und Renova. Andere gängige synthetische Retinoide enthalten Tazaroten (Markenname Tazorac) und Adapalene (Markenname Differin).
  • Retinol:
    Ein kosmetischer Inhaltsstoff, der in nicht-verschreibungspflichtigen Produkten vorkommt. Wenn er aufgetragen wird, verwandelt es sich auf der Haut langsam in Retinol-Säure. Die Wirkung von Retinol ist etwa 20-mal schwächer als beim verschreibungspflichtigen Tretinoin. Das liegt daran, dass es nach dem Auftragen deutlich langsamer in die Haut eindringt.

    Bis die Haut Retinol vollständig in sich aufgenommen hat, können sogar Stunden vergehen. Das ist auch der Grund dafür, dass Anwender von Retinol weniger Probleme mit Hautirritationen haben. Deshalb ist es ideal geeignet für empfindliche Hauttypen. Und obwohl Retinol viel sanfter zur Haut ist, ist es trotzdem sehr effektiv und kann nach einer gewissen Zeit dieselben Auswirkungen hervorrufen wie Retinoid.

    Biochemisch gesehen haben die beiden Stoffe übrigens auch dieselbe Funktion. Also kann man sich relativ sicher sein, dass man mit beiden Wirkstoffen sichtbare Ergebnisse erzielt – vorausgesetzt, die Konzentration und die Anwendung stimmen.

    Bei Retinol dauert es allerdings meist ein wenig länger, bis die Ergebnisse sichtbar werden. Dafür ist es jedoch optimal für Anfänger und empfindliche Hauttypen geeignet.

  • Retinyl Palmitate:
    Eine Mischung aus purem Retinol und Palmitinsäure, die viel schwächer ist als Retinol. Der Umwandlungsprozess von Retinyl Palmitate zu Retinoid-Säure ist viel komplexer als bei den bisher beschriebenen Substanzen. Das ist auch der Grund dafür, dass viel weniger Wirkstoff an den Zell-Rezeptoren ankommt. Daher ist es – was die Effizienz angeht – kaum mit Retinol zu vergleichen.
  • Wenn es in einem Produkt enthalten ist, kann es die chemische Stabilität von Retinol verbessern und als Antioxidans wirken. Allerdings sollte man nicht darauf hoffen, großartige Ergebnisse in Sachen Aufhellung oder Glättung der Haut zu verspüren.

    Zu der gleichen Wirkstoff-Familie gehören übrigens auch Retinyl Acetate, Retinyl Linoleate und Retinyl Proionate.

  • Retinaldehyd:
    Ein stabiler Vorläufer von Retinol-Säure. Es kann sich – genauso wie Retinol – langsam in Retinol-Säure umwandeln, wenn es sich in der Haut befindet.

 

Welches Retinolserum wirkt am besten gegen Falten?

Retinol Serum gegen Falten

Zunächst sollte man sich über Folgendes im Klaren sein: nur weil ein Hautpflegeprodukt eine der vier beschriebenen Retinolformen enthält, heißt es nicht automatisch, dass es eine gute Anti-Aging-Wirkung besitzt. 🙂

Viel wichtiger ist stattdessen die Frage, wie das Pflegeserum zusammengesetzt ist, zu welchem Anteil Vitamin A enthalten ist, wie es in die Haut gelangt und wie stabil die Formulierung ist.

Um ein gutes Retinolprodukt zu finden, ist deshalb ein gewisser Aufwand erforderlich. Die Liste der Inhaltsstoffe sollte dabei stets die erste Informationsquelle sein – ist sie nicht leserlich oder gar nicht verfügbar, sollte man direkt die Finger von diesem Produkt lassen.

Wichtig:

  • Man sollte stets mit niedrigen Retinol-Konzentrationen anfangen und erst schauen, wie die Haut auf den neuen Wirkstoff reagiert. Erst dann kann man höherkonzentrierte Retinolseren in Betracht ziehen.
  • Unsere Retinol-Empfehlung für Einsteiger ist das 1% Retinol Treatment von Paula’s Choice. Es ist ein wahrer Allrounder in Sachen Anti-Aging. Hier geht es zu der Produktbeschreibung: *KLICK*
 

 

Man sollte ein hochkonzentriertes Retinolserum in Betracht ziehen, wenn…:

  • … man überhaupt nicht empfindlich ist. Falls das doch der Fall sein sollte, kann Folgendes übersprungen werden, da ein hochkonzentriertes Retinolserum dann nicht empfehlenswert für die Haut ist. Jeder Mensch hat seinen individuellen Grad von Hautempfindlichkeit, weshalb man die Retinolbehandlung zunächst vorsichtig beginnen sollte.
  • … man älter als 35 Jahre ist und die Haut schon viel Schaden durch eine übermäßige Sonneneinstrahlung genommen hat. In einem solchen Fall zeigt die Alterungsanzeichen der Haut nämlich viel deutlicher, als es bei anderen Personen im selben Alter der Fall ist.
  • … man viele Narben im Gesicht hat, die von vergangener Akne herrühren. Wenn man viele Hautstellen hat, die durch Hautunreinheiten stark beschädigt wurden, kann ein hochkonzentriertes Retinoid tatsächlich eine sichtbare Verbesserung bringen.
  • … man Melasmen hat. Darunter versteht man dunkelbraune Hautstellen, die durch zu starke und aggressive Sonneneinstrahlung, Hitze oder hormonelle Veränderungen entstanden sind. Hier kann ein höherkonzentriertes Retinolserum helfen, da es tendenziell in der Lage ist, tiefer in die Haut einzudringen. Damit kann die gewünschte Wirkung zudem schneller erzielt werden. Allerdings ist auch hier wieder anzumerken, dass man bei empfindlicher Haut besser zuerst mit einem niedrigdosierten Retinolprodukt starten sollte.

 

Man sollte kein hochkonzentriertes Retinolserum verwenden, wenn…:

  • … man trockene, dünne und empfindliche Hautstellen hat. Dazu zählen auch Rosazea, Exzeme oder einfach nur irritierte Haut. In so einem Fall sollte kein zu aggressives Retinolprodukt verwendet werden, da die Schutzbarriere der Haut dafür nicht ausreichend stark ist.
  • … man jünger als 35 ist und keine Aknenarben/Hautunebenheiten hat, die so stark sind, dass sie unbedingt höherkonzentrierte Retinolseren erfordern. Milde Retinolprodukte und gelegentliche Peelings sind in diesem Fall definitiv die bessere und schonendere Anti-Aging-Strategie.
 

 

Ab welchem Alter ist Retinol gegen Falten zu empfehlen?

Falten vorbeugen was hilft

Generell ist es empfehlenswert, in einem Alter zwischen 26 und 30 Jahren mit der Retinolanwendung zu beginnen.

Natürlich liegt es auch am eigenen Hauttyp, allerdings sollte ein Retinolserum nicht vor dem 26. Lebensjahr zum Einsatz kommen. Dagegen sprechen nämlich folgende Gründe:

  • Bis 26 Jahre haben viele noch mit altersbedingten Hautunreinheiten / Ausschlägen zu kämpfen. Wenn es sich um zystische oder pustulöse Akne handelt, kann Retinol keine Abhilfe schaffen und in einigen Fällen sogar kontraproduktiv wirken. Sogenannte Komedone können damit allerdings behandelt werden (mehr dazu gleich).
  • Vitamin A beschleunigt den Stoffwechsel der Haut, der sich erst ab dem 30. Lebensjahr stetig verlangsamt. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass der Stoffwechsel in jüngeren Jahren sowieso schon aktiv ist und nicht extra angekurbelt werden muss. Stattdessen könnte die Verwendung von Retinol das Gegenteil bewirken und Ausschläge/Hautirritationen hervorrufen. Es ist in diesem Fall sehr wichtig, die natürliche Balance der Haut zu bewahren und nicht zu früh einzugreifen.
 

 

Was sollte man vor der Verwendung eines Retinolserums wissen?

1) Keine Retinolpflege in der Schwangerschaft!

Sowohl Retinol als Retinoid eignen sich nicht zur Hautpflege bei einer Schwangerschaft. Natürlich kann man das im Einzelfall mit einem Facharzt besprechen und sich dort noch einmal Rat einholen. Allerdings kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass die Verwendung von Vitamin A generell gewisse Risiken für Schwangere birgt und deshalb damit bis nach der Geburt gewartet werden sollte.

Zwar sind keine konkreten Fälle bekannt, dass Retinol dem Embryo oder der Mutter geschadet hat, allerdings wird immer wieder darauf hingewiesen, dass Schwangere besonders vorsichtig sein sollten.

 

2) Ausreichender Sonnenschutz ist Pflicht!

Wenn Retinol in den Sommermonaten verwendet wird, sollte darauf geachtet werden, keinen Sonnenbrand zu bekommen und überhaupt zu viel Sonnenstrahlung ausgesetzt zu sein. Das schließt auch ausgedehntes Sonnenbaden mit ein.

Retinol wirkt gegen Falten am besten, wenn es das ganze Jahr über 2-5 Mal in der Woche verwendet wird. Wird es zwischenzeitlich abgesetzt – wenn auch nur für eine Woche – kann es ziemlich lange dauern, bis das ursprüngliche Wirkungsniveau wieder erreicht wird. Deshalb sollte die Retinolanwendung nicht unterbrochen werden, auch nicht in den Sommermonaten.

Wenn man jemand ist, der sich den Gefahren von Sonneneinstrahlung bewusst ist und auch immer brav einen ausreichenden UV-Schutz aufträgt, steht der Verwendung von Retinol im Sommer nichts im Wege. Ich verwende es auch das ganze Jahr über und bin generell viel an der frischen Luft. 🙂

Wenn man mit einem permanenten Sonnenschutz allerdings noch nicht so vertraut ist, sollte man zwischen einem ausgedehnten Sonnenbaden und der Verwendung eines Retinolserums mindestens eine Woche Zeit lassen. Danach kann man mit der Anwendung starten – und zwar wenn man sich sicher ist, keinen Sonnenbrand davongetragen zu haben. 🙂

 

3) Die Geduld zahlt sich aus!

Auch ein hochkonzentriertes Retinolserum liefert keine schnell sichtbaren Ergebnisse, weshalb man sich etwas gedulden und immer an der individuellen Pflegeroutine festhalten sollte. Anders als ein Fruchtsäurepeeling, das meist eine sofortige Wirkung zeigt, arbeitet sich Vitamin A deutlich langsamer in die Haut hinein.

Deshalb kann es generell zwei bis vier Monate dauern, bis man Veränderungen in der Hautstruktur bemerkt. Wenn man die Retinolanwendung ununterbrochen fortführt, wird man jedoch mit kontinuierlichen Verbesserung des Hautbildes belohnt.

Wenn man noch schneller Ergebnisse sehen möchte, sollte man Fruchtsäure-Peelings in die Hautpflegeroutine integrieren. Dadurch werden trockene, abgestorbene Hautzellen entfernt und das Vitamin A kann besser aufgenommen werden. Mehr dazu gleich.

 

4) Retinol ist kein Mittel der Wahl gegen Akne!

Akne wird grundsätzlich nicht mit Retinol behandelt. Auch wenn ein verschreibungspflichtiges Retinoid gegen bestimmte Arten von Ausschlägen helfen kann.

An dieser Stelle mag der ein oder andere einwenden, dass Retin-A in den Siebzigern primär für die Behandlung von Akne entwickelt wurde. Erst später hat man entdeckt, dass dieser Wirkstoff nebenbei auch faltenglättend wirkt. Dennoch ging man lange Zeit davon aus, dass Retinoide bei Akne eingesetzt werden sollten.

Die Wahrheit ist allerdings, dass Retinoide nicht für jeden das Richtige sind. Jede Haut ist individuell verschieden und so unterscheidet sich auch die Akne des einen von der des anderen. Das erklärt auch, warum ein bestimmtes Produkt für manche Anwender regelrechte Wunder bewirkt und bei anderen überhaupt keine Wirkung zeigt.

Für verschreibungspflichtige Retinoide gilt, dass sie am besten gegen komedonale Akne wirken. Diese Art von Akne tritt als Mitesser, Pickel oder verstopfte Poren in Erscheinung. Retinoide sorgen für eine schnellere Erneuerung von Zellbestandteilen und können dadurch verhindern, dass sich die Zellen in den Poren festsetzen und dadurch Akne bilden.

Für wunde, entzündete Akne oder Zysten sind Retinoide jedoch keinesfalls geeignet. Im Gegenteil: Dadurch kann es sogar noch schlimmer werden!

Da es sich bei Akne um eine Entzündung handelt, ist es daher nicht ratsam, die Haut durch den Einsatz von Retinolseren noch weiter zu reizen.

In diesem Fall empfehlen sich stattdessen andere Wirkstoffe, die sich schon vielfach gegen Akne bewährt haben. Dazu zählen unter anderem Salicylsäure, Teebaumöl, Beta-Glucan, Niacinamid, Manuka, Sulfur, Milchsäure oder Benzoyl-Peroxid. Bei zystischen Hautunreinheiten sollte ein spezielles Anti-Zysten-Mittel verwendet werden.

Eines ist jedoch in jedem Fall zu beachten:

  • Man sollte die Finger von Marken lassen, die damit werben, mithilfe von retinolhaltiger Hautpflege sowohl Akne als auch Falten behandeln zu können.
  • Das zeigt lediglich, dass diese Hersteller möglicherweise nicht ausreichend Ahnung davon haben, wie Retinol funktioniert.
 

 

5) Wirkt Retinol gegen verstopfte Poren?

Da Retinol eine geringere Dosis an Vitamin A enthält, als es bei Retinoid der Fall ist, wirkt es deutlich schlechter gegen verstopfte Poren.

Deshalb sollte ein Retinolserum gegen Falten erst dann verwendet werden, wenn etwaige Hautunreinheiten beseitigt sind – also eins nach dem anderen.

Mein Tipp:

Zur Beseitigung von Hautunreinheiten empfiehlt sich ein klärendes BHA-Peeling, wie beispielsweise das Skin Perfecting 2% BHA Liquid Peeling von Paula’s Choice. Hier geht es zu der Produktbeschreibung: *KLICK*

 

Erst wenn die Haut wieder rein ist, kann mit der Retinolpflege gegen Falten begonnen werden.

Es ist zudem empfehlenswert, ein Säure-Serum mit Peeling-Effekt in den Nächten zu verwenden, in denen man keine anderen retinolhaltigen Pflegeprodukte aufträgt. Dadurch wird die Kontinuität der Vitamin A Anwendung aufrechterhalten und seine Wirkungs verstärkt.

Wichtig zu wissen:

Wenn trotz bestehender Porenverstopfungen und Hautunreinheiten ein Retinolserum gegen Falten verwendet werden soll, so darf es auf keinen Fall auf Öl-Basis formuliert sein.

Manche retinolhaltigen Produkte werden nämlich auf Öl-Basis hergestellt, damit sie länger haltbar sind. Solche Produkte könnten komedogen wirken und damit bestehende Hautunreinheiten und verstopfte Poren weiter verschlimmern.

 

 

Bedienungsanleitung für ein Retinolserum

Nachfolgend findet ihr eine ausführliche Anleitung zur optimalen Retinol-Anwendung:

  • Wenn man zuvor noch nie Vitamin A verwendet hat, sollte man, wie gesagt, mit einem niedrigdosierten Retinolserum beginnen. Ein Preis-Leistungs-Tipp ist beispielsweise das Retinolserum von Dr. Severin (*KLICK*). Die Haut sollte nämlich nur langsam an die Vitamin A Pflege herangeführt werden.
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  • Viele Anwenderinnen, die direkt ein hochkonzentriertes Retinolserum gegen Falten anwenden, geben oft nach einer kurzen Zeit wieder auf. Der Grund dafür ist denkbar einfach: irritierte und ausgetrocknete Haut. An dem Punkt gibt so manch einer auf, da oft von einer generellen Unverträglichkeit gegen Retinol ausgegangen wird.
  • Auch deshalb empfiehlt es sich, zuerst ein niedrigdosiertes Retinolserum zu verwenden und sich ganz langsam heranzutasten.
  • Ein fortgeschrittenes Retinol-Produkt, das ich persönlich sehr gerne verwende und auch oft weiterempfehle, ist das 1% Retinol Treatment von Paula’s Choice. Dieses Produkt ist deshalb so effektiv, weil es stabiles Retinol und Peptide enthält, welche die Haut ebener und geschmeidiger machen. Hier geht es zu der Produktbeschreibung: *KLICK*
  • Grundsätzlich gilt, dass die nachhaltigen Anti-Aging-Ergebnisse durch eine regelmäßige Anwendung über einen längeren Zeitraum erzielt werden. „Regelmäßig“ bedeutet jedoch nicht, dass ein Retinolserum unbedingt täglich verwendet werden soll.
  • Zu Beginn der Anwendung wird Retinol zwei Nächte hintereinander aufgetragen und anschließend eine Nacht pausiert, damit sich die Haut regenerieren kann. Das sollte eine Woche lang durchgeführt werden. Das ergibt insgesamt vier Nächte Retinol in der Woche, was für den Anfang völlig ausreicht.
  • Wenn man sich allerdings unsicher ist oder ohnehin eine sensible Gesichtshaut haut, sollte eher langsam begonnen und die Anzahl der Retinol-Anwendungen vorsichtig gesteigert werden.
  • In der Regel gilt: Wenn die Haut trocken wird oder Irritationen auftreten, ist entweder die Retinol-Konzentration im Pflegeprodukt zu hoch oder man verwendet es zu häufig. Das ist ein klares Zeichen dafür, etwas an der Retinol-Pflegeroutine zu verändern.
  • Eine anschließende Feuchtigkeitspflege sollte nie sofort nach dem Auftragen des Retinolserums verwendet werden. Man sollte am besten mindestens 10 Minuten warten, bis das Retinol komplett von der Haut aufgenommen wurde.

 

Fruchtsäurepeelings können den Retinol-Effekt weiter verstärken!

Tiefenreinigung zur Vorbeugung von Falten

Um die Ergebnisse noch zu verstärken und Nebenwirkungen weitgehend zu verringern, sollte in den „retinolfreien“ Nächten ein Fruchtsäurepeeling aufgetragen werden.

Retinol bewirkt bei sonnengeschädigten Hautzellen, dass sie an die Oberfläche kommen, um dort dann einfacher entfernt werden zu können. Um sie schonend und effektiv loszuwerden, sollte ein mildes, alkoholfreies Fruchtsäure-Peeling ein- bis zweimal in der Woche verwendet werden.

Dadurch kann auch das Vitamin A besser von der Haut aufgenommen werden und eine effektivere Wirkung erzielen.

Viele Anwenderinnen wissen nicht, dass Fruchtsäure der Feuchtigkeitshaushalt der Haut reguliert. Vielmehr wird auf trockene Stellen oftmals ein reichhaltiges Gesichtsöl oder eine schwere Feuchtigkeitspflege aufgetragen.

Dadurch wird der Hautoberfläche zwar Feuchtigkeit zugeführt, gleichzeitig jedoch verhindert, dass trockene und abgestorbene Zellen aus der Hautstruktur abtransportiert werden.

Durch Fruchtsäure-Peelings wirft man sozusagen die alten Zellen hinaus und schafft Platz für neue, gesunde Zellen.

Das ist auch der Grund dafür, dass viele Dermatologen auf Fruchtsäure-Behandlungen schwören und diese gerne weiterempfehlen.

Einmal in der Woche sollte sowohl mit dem Retinolserum als auch mit Fruchtsäure-Peeling pausiert werden. Stattdessen sollte die Haut mit einer guten Feuchtigkeitspflege verwöhnt werden. Gerne mit einem Serum, das idealerweise Antioxidantien, Peptide oder andere wirksame Regenerations-Substanzen enthält. So bekommt die Haut ausreichend Ruhe, um sich zu regenerieren und das Wachstum neuer Zellen zu begünstigen.

 

Meine Lieben, ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren der hochwirksamen Retinolserum-Hautpflege und freue mich über Eure Kommentare! 🙂


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